Innen bei: Perfotube

02-07-2026

Wenn man bei Perfotube in Renswoude eintritt, sieht man entlang der Wände des Showrooms vor allem Retail-Systeme, während in der Mitte verschiedene Einrichtungselemente mit maßgeschneiderten Stahlanwendungen ausgestellt sind. Innenausbauer kommen hier regelmäßig vorbei, um Ideen und Entwürfe von Architekten zu besprechen. „Stahl ist eigentlich aus Innenräumen nicht mehr wegzudenken“, sagt Geschäftsführer Jan Willem van Manen.

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Perfotube begann einst als Spezialist für perforierte Rohre für Ladenpräsentationssysteme. Aus diesem Retail-Fundament heraus entwickelte sich das Unternehmen schrittweise in Richtung maßgeschneiderter Lösungen, da Kunden immer häufiger nach zusätzlichen Anwendungen fragten, wie Tischgestellen, Rahmen und anderen Stahlkonstruktionen, die zum Interior-Konzept passten. Gleichzeitig begannen Architekten, Stahl immer häufiger in Innenräumen vorzuschreiben. „So sind wir unseren Kunden und den Architekten im sich verändernden Markt gefolgt“, erklärt Van Manen. Heute besteht ein großer Teil der Arbeit aus maßgeschneiderten Projekten für Innenausbauer in den Niederlanden und im übrigen Europa.

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Technische Übersetzung

Diese Zusammenarbeit mit Innenausbauern bildet nach wie vor den Kern des Arbeitsprozesses. Meist kommt ein Architekt oder Innenarchitekt mit einem Entwurf, woraufhin der Innenausbauer Perfotube hinzuzieht, um die Stahlkonstruktionen technisch auszuarbeiten. „Wir denken nicht über den optischen Teil mit, sondern über die technische Umsetzung eines Projekts. Dabei versuchen wir so nah wie möglich am Konzept des Architekten zu bleiben.“

Laut Van Manen erfordert Stahl im Innenbereich eine andere Herangehensweise als klassischer Baustahl. „Jeder kann etwas aus Stahl herstellen, aber der letzte Feinschliff entscheidet letztlich darüber, ob ein Produkt wirklich fertig ist.“ Vor allem die Art des Schweißens und die Nachbearbeitung der Schweißnähte machen dabei den Unterschied. „Das beginnt eigentlich schon bei der Konstruktion.“

Auch die Farbgestaltung erfordert besondere Aufmerksamkeit. Architekten arbeiten regelmäßig mit spezifischen Farben, die für Stahlanwendungen nicht standardmäßig verfügbar sind. Perfotube sucht dann gemeinsam nach passenden Pulverbeschichtungslösungen, die dem Gestaltungskonzept so nahe wie möglich kommen. Zudem wächst die Nachfrage nach Branding im Innenraum, beispielsweise durch lasergeschnittene Logos oder spezifische Corporate-Farben.

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Prozess im Griff behalten

Interessanterweise liegen die größten Herausforderungen laut Van Manen nicht immer in der Technik selbst, sondern vor allem in Planung und Lieferzeiten. „Der Innenausbauer steht oft ganz am Ende des Bauprozesses, hat aber dennoch einen festen Übergabetermin. Wir verfolgen seine Bestellung täglich, um sicherzustellen, dass die Deadline eingehalten wird.“

Für die Produktion arbeitet Perfotube mit festen Partnern zusammen, wobei pro Projekt die beste Kombination aus Preis, Qualität und Lieferzeit gewählt wird. Dabei geht es laut Van Manen vor allem um Zuverlässigkeit und Kommunikation gegenüber dem Kunden. „Dieser Aspekt von Service und klarer Kommunikation macht für uns wirklich den Unterschied.“

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In den letzten Jahren ist die Nachfrage nach maßgeschneiderten Lösungen weiter gestiegen. Innenausbauer greifen dabei immer häufiger auf das technische Know-how von Perfotube zurück, erzählt Van Manen. „Dadurch werden wir auch öfter in die Konstruktion von Projekten einbezogen. Genau in diesem Mitdenken liegt unsere Stärke.“ 

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